Schutzwall Haut


 

Unsere Haut bietet uns Schutz vor

 

  • Bakterien
  • Viren
  • Pilzen
  • Säuren
  • chemischen Schadstoffen
  • mechanischen Störungen
  • Wasserverlust.

 

Die Haut ist auch für die Wärmeregulierung zuständig. Sie nimmt diese Aufgabe unter anderem wahr durch Schwitzen und Zusammenziehen.

 

Viele Blutgefäße versorgen die Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Talgdrüsen in der Haut machen Haare und Nägel geschmeidig.

 

Zwischen der Haut und dem Gehirn besteht ein enger Informationsaustausch. Gefühlsregungen haben einen direkten Einfluss auf den Zustand der Haut. Wir sehen zum Beispiel schnell Einflüsse von Scham und Wut auf der Haut.

 

Umgekehrt versorgt die Haut das Gehirn mit vielen Informationen:

 

  • Berührungsreiz
  • Druckreiz
  • Vibrationsreiz
  • Temperaturreiz
  • Schmerzreiz.

 

Der Zustand der Haut (gesund / krank / elastisch / faltig) hat einen direkten Einfluss auf das Selbstwertgefühl und die Ausstrahlung eines Menschen.

 

Die Haut ist wie ein offenes Buch, wenn es um Schädigungen und Krankheiten des Körpers geht. Das versetzt den aufmerksamen Therapeuten in die glückliche Lage, schon sehr schnell Anhaltspunkte für bestimmte Störungen zu sehen,die in eine vertiefende Diagnose einfließen.

 

  • Hautausschläge und Allergien können auf empfindliche Reaktionen gegen Arzneistoffe, Duftstoffe in Kosmetika, Kleiderfarbstoffe, Haarfärbemittel, Nickel, Nahrungsmittel und Pollen schließen lassen.
  • Flecken und Verfärbungen können harmlose Muttermale oder entartete Krebszellen sein. Dunkle Flecken können auf übermäßigen Sonnengenuss oder hormonelle Veränderungen hinweisen. Altersflecken sind vermehrte Pigmentansammlungen, die in der Regel harmlos sind, aber auch beobachtet werden sollten.
  • Trockene Haut kann ein Zeichen sein für hormonelle Veränderungen, erbliche Belastung oder nur eine Alterserscheinung sein. Sie ist geprägt von Spannungsgefühl, Rötung, Juckreiz und Schuppen.

 

Die häufigsten Hauterkrankungen

 

Neurodermitis

Bei der Neurodermitis ist in der Regel die Barriere - Funktion der Haut gestört. Eine erbliche Belastung liegt meist vor. Der Juckreiz wird durch eine Überempfindlichkeit gegen Bestandteile der Nahrung oder der Umwelt hervorgerufen. Aber auch psychische Belastungssituationen tragen zu einer Verstärkung bei.

 

In der Naturheilkunde ist der Blick auf den gesamten Körper wichtig. Schadstoffe müssen ausgeleitet werden. Eine Darmsanierung kann hier oft Linderung bringen. Entzündungen in Haut und Darm korrelieren häufig miteinander. Die äußerliche Pflege der Haut kann den Schutzmantel der Haut unterstützen.

 

 

Schuppenflechte

Die Schuppenflechte ist eine begrenzte, juckende, schuppende, entzündliche Rötung der Haut. Sie tritt meist in den Bereichen von Ellenbogen, Knien und behaartem Kopf auf.Eine individuelle Therapie mit Hautpflegeprodukten und der Verzicht auf Haut - reizende - Stoffe bringt Linderung. Wie bei der Neurodermitis liegt auch hier oft eine erbliche Belastung vor.

 

 

Entzündliche Hautkrankheiten

Entzündliche Hautkrankheiten können durch Eindringen von Bakterien, Viren und anderen Schadstoffen entstehen, wenn die Haut ihre Barrierefunktion nicht mehr ausreichend wahrnehmen kann.

 

 

Erkrankungen anderer Organe und Systeme mit Auswirkung auf die Haut

Erkrankungen der Haut können auf eine Erkrankung innerer Organe schließen lassen. Wenn Leber, Niere oder Darm ihre Entgiftungsfunktionen nicht mehr vollständig wahrnehmen können, hift die Haut beim Ausgleich der Fehlfunktionen. Dies kann sich in der Entzündung von Hautpartien zeigen.

 

Auch bei Stoffwechselerkrankungen, Diabetis oder Störungen des Immunsystems können sich auf der Haut / Kopfhaut eitrige Entzündungen zeigen.

 

 

Alternative Therapieschwerpunkte der Naturheilkunde

 

Homöopathie

Die Homöopathie bietet bei chronischen Hautkrankheiten oft gute Behandlungserfolge. Es muss bei der Behandlung je nach Ausprägung besonderes Augenmerk auf die Stärkung und Heilung des Gewebes und / oder auf bakterielle, sowie auf allergische Komponenten gelegt werden.

 

Heilpflanzen

Heilpflanzen bringen langfristig gute Heilerfolge. Beispielhaft seien genannt: Wildes Stiefmütterchen, Nachtkerze, Eichenrinde, Mahonienrinde, Johanniskraut, Zaubernuss, Kamille.

 

Propolis

Propolis erzielt gute Ergebnisse bei der Unterstützung der Wundheilung der Haut.

 

Bäder

Bäder zeigen ebenfalls langfristige Besserungen. Hier kommen Kräuter wie zum Beispiel Lavendel, Melisse, Rosmarin, Thymian, Heublumen, Baldrian, sowie ätherische Öle zum Einsatz.

 

Darmsanierung

Die Darmsanierung bewirkt eine Gesundung der Darmflora und ein Zurückdrängen pathogener Keime im Darm.